Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach denen von ihnen benötigten Zufällen Ausschau halten. George Bernard Shaw
Bereits am Freitag Vormittag verteilten nationale Aktivisten in Dorstfeld Flugblätter an Passanten, welche auch in den angrenzenden Geschäften ausgelegt wurden, um über die bevorstehende Demonstration von Antifaschisten durch unseren Stadtteil zu informieren, von welcher man Anfang der Woche erfahren hatte.
Zahlreiche Bürger waren über die am Freitag schon enorm hohe Polizeipräsenz verwundert, welche die gesamte Nacht anhielt und am Samstag morgen sogar auf 3 Hundertschaften erweitert wurde. Durch die Verankerung zahlreicher Nationalisten im Stadtteil kam es zu interessanten Gesprächen, wobei nahezu ausnahmslos Unverständnis und Empörung über die bevorstehende Veranstaltung antideutscher Gruppierungen, welche sich „Gegen deutsche Zustände“ richtete, geäußert wurde.
Bereits ab 10 Uhr veranstaltete die Dortmunder NPD 2 Informationsstände am Huckarder Marktplatz und auf der Martener Hauptstraße, welche störungsfrei abliefen und zahlreichen Bürgern Kontaktmöglichkeiten boten.
Schon ab dem frühen Morgen kam es zu zahlreichen Personenkontrollen, vor allem in der Nähe des Wilhelmplatzes, wobei willkürlich Jugendliche herausgezogen und von Polizisten zu ihrer weiteren Tagesplanung befragt wurden. Gegen 13 Uhr wurde sogar ein sogenannter Polizeikorridor eingerichtet, durch den es untersagt war, seine Wohnung zu verlassen und sich frei zu bewegen.
Um 17 Uhr traf dann auch der antideutsche Aufzug, angeführt von einem sogenannten „Schwarzen Block“, also einer Ansammlung von Vermummten, in Dorstfeld ein, nachdem die Polizei bereits vorher mehrere Personen aus der linksextremen Veranstaltung festgenommen hatte, welche Waffen mit sich führten.
Unter den empörten Blicken der Anwohner und einem nochmals stark erhöhten Polizeiaufgebot (unter anderem mehrere Kamerawagen und ein Helikopter) ging es schnellen Schritts über den Dorstfelder Hellweg, wo mehrere mit schwarz-weiß-roten Fahnen bestücktes Häuser die Gemüter der Teilnehmer erregte, zum Wilhelmsplatz, wo man nach einer 20minütigen Kundgebung, die praktisch ohne Außenwirkung abgehalten wurde, die Versammlung auflöste.
Die aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens, sowie aus Hessen und Niedersachsen angereisten Teilnehmer entfernten sich zügig zum S-Bahnhof Dorstfeld und verließen den Stadtteil geschlossen mit der S-Bahn.
Um 17.45 Uhr, also etwa parallel zur Auflösung der antideutschen Demonstration, begann am S-Bahnhof Dorstfeld-Süd die nationale Demonstration, welche kurzfristig angemeldet und ausschließlich intern beworben wurde. Unter dem Motto „Arbeitsplätze und gerechte Löhne für alle Deutschen – heraus zum 1. Mai“ demonstrierten etwa 180 Nationalisten, um auf Sozialabbau und die immer weiter ausufernde Globalisierung hinzuweisen, sowie die Demonstrationen am 1. Mai zu bewerben.
Nach einer kurzen Auftaktkundgebung begann die Demonstration durch die Wohngebiete in Oberdorstfeld. Auf der ersten Zwischenkundgebung sprach ein Vertreter aus Hannover, der auf die Hintergründe des 1. Mai’s als Arbeiterkampftag einging und über die aktuelle Rechtslage bezüglich der derzeit verbotenen Veranstaltung in Hannover informierte.
Unter den Augen der interessierten Anwohner lief der Demonstrationszug weiter bis zur nächsten Kundgebung, auf der ein niederländischer Kamerad, ein Aktivist der „Aktionsgruppe Ruhr Mitte“ und ein Dortmunder Vertreter sprachen, welcher in seiner Rede die Sozialpolitik der etablierten Parteien scharf attackierte und Lösungsvorschläge, welche den Negativtrend auf dem Arbeitsmarkt stoppen können, erläuterte.
Aufgelöst wurde die Veranstaltung gegen 19.50 Uhr am Ausgangspunkt, dem S-Bahnhof Dorstfeld-Süd, wo eine kurze Abschlusskundgebung statt fand, bei der auf weitere Termine hingewiesen wurde.
Durch die Verankerung zahlreicher Nationalisten im Stadtteil kam es am Rande der Demonstration zu zahlreichen Gesprächen mit Anwohnern, welche teilweise offen ihre Sympathie bekundeten und unsere Demonstration unterstützten.
Während der gesamten Demonstration bewachten zusätzlich etwa 40 Kameraden die Wohnungen in Unterdorstfeld, um antifaschistische Übergriffe zu verhindern und nach Ende der linksradikalen Demonstration die hinterlassene Propaganda zu entfernen. Am Abend veranstalteten Antifaschisten eine Mahnwache an der Kampstraße, bei welcher aber nur noch 100 statt der ursprünglich 500 Demonstrationsteilnehmer anwesend waren..
Seinen Ausklang fand dieser, für die nationale Opposition erfolgreiche Tag, bei einer Feier in Dortmund-Dorstfeld, welche noch etwa 70 Aktivisten besuchten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Personen und Gruppen bedanken, welche unsere Aktionen in der vergangen Woche unterstützt haben!
Kein Schüler, kein Student, aber auch kein Wissenschaftler oder Laie soll an endgültig bewiesene Tatsachen glauben, auch wenn es so in den Lehrbüchern dargestellt wird!