» Zur Hauptseite wechseln In einem Fußballstadion ein Meer türkischer Fahnen, Bilder des Staatsgründer Atatürk, türkische Küche, Konzerte türkischer Künstler, und das Ganze eingerahmt von Janitscharenmusik (bei den Janitscharen handelte es sich um eine Elitetruppe des Osmanischen Reiches, die aus geraubten Kindern unterworfener Völker bestand und sich durch besondere Grausamkeit auszeichnete)und das am türkischen „Tag der nationalen Souveränität“– eine banale Szene aus der Türkei? Weit gefehlt, besagtes Bild zeigte sich beim „Türkischen Tag“ in Rheinland-Pfalz, der vor kurzem in Bad Kreuznach stattfand. Ein deutliches Symbol der Überfremdung, nicht zuletzt deshalb, da alle Ansagen auf türkisch gehalten wurden – vom viel gepriesenen „multi-kulturellen“ Friede, Freude, Eierkuchen keine Spur. „Der Gesamteindruck war nationalistisch und von Personenkult geprägt“kritisierte ein Vertreter der örtlichen Freien Wähler den Spuk. Bezeichnend die Einstellung, die der anwesende deutsche Volksvertreter in Person des Bad Kreuznacher Oberbürgermeisters Andreas Ludwig an den Tag legte: Durch die globalen ökonomischen Zwänge sei es selbstverständlich geworden, seinen Lebensraum zu wechseln. Hier offenbart sich die bedingungslose Kapitulation der etablierten politischen Negativauslese vor den drängenden Probleme der Gegenwart und Zukunft. Bei dem seit einigen Jahren stattfindenden Siegeszug des ungehemmten Freihandels handelt es sich um einen politischen Prozess, basierend auf zahlreichen bilateralen Handelsverträgen und keineswegs um eine zwangsläufige Entwicklung. Die Folgen der weltweiten uneingeschränkten Herrschaft des Kapitals – Ausbeutung, Unterdrückung, die Erosion sozialer und politischer Systeme und die Entwurzelung des Menschen durch Degradierung zu weltweit beliebig austauschbarem Humankapital – sind also hausgemacht. Wer behauptet, hierzu gäbe es keine Alternative, ist entweder ein Narr oder ein Lügner. Erbärmlicherweise wird das Ganze unterstützt und gutgeheißen ausgerechnet von jenen Leuten, deren Aufgabe es wäre, gegen diese Entwicklung Sturm zu laufen. Eine Facette dieses Prozesses wurde uns am „Türkischen Tag“ wieder deutlich vor Augen geführt – die allmähliche Auflösung des deutschen Volkes und sein Verschwinden in einem „multi-kulturellen“ Völkerbrei. „Ein solcher Tag war längst überfällig“phantasierte der Oberbürgermeister – Überfällig ist seit langem, dass die Propagandisten von Globalisierung und Überfremdung vom deutschen Volk in die Schranken verwiesen werden, bevor es zu spät ist.
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