Ansteigende Produktions- und Energiekosten, sowie Preisverfall als Ursache - weniger landwirtschaftliche Fläche in Rheinland-Pfalz – Beck für „grüne“ Gentechnik !!!
Eine dramatische Entwicklung ist in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft zu verzeichnen:Aufgrund der enorm wachsenden Betriebskosten und der stark abfallenden Preise für Fleisch, Milch, Getreide und Gemüse mußten im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz ca. 800(!) landwirtschaftliche Betriebe aufgeben!
Eine fatale Situation, wird die Wirtschaft im Land doch auch maßgeblich durch die Agrarwirtschaft neben dem Weinbau geprägt. Erschwerend hinzu kommt der Rückgang der landwirtschaftlich genutzten Fläche durch ausufernde, unsachgemäße Planung von Siedlungs- und Gewerbegebieten. Für die rund 80.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft eine drastischer Grund zur Sorge um ihre Arbeitsplätze, denn die Zukunft der 24.000 landwirtschaftlichen Betriebe steht auf wackeligem Sockel.
Diese folgenschwere Lage haben die Bauern der „sachgerechten“ EU-Agrarpolitik und Becks Umtrieben zu verdanken.
Doch anstatt angemessene agrar- und finanzpolitische Maßnahmen, vor allem für kleinere und mittlere Agrarbetriebe, seitens des Landes zu ergreifen, spricht Beck nun von Unterstützungen für die Einführung und Entwicklung der Gentechnik in Rheinland-Pfalz. Hier kann man wohl nur erahnen, mit welcher Intention der Ministerpräsident handelt: Die offenbar gezielte Vernichtung traditioneller bäuerlicher Existenzen, um die sukzessive Einführung der „grünen“ Gentechnik im Land zu realisieren – unter fadenscheinigen Rechtfertigungsversuchen.
So spricht Beck in seiner Stellungnahme u.a. von der BASF als „forschungsstarkes Unternehmen“ im Bereich der sogenannten „grünen“ Gentechnik. Ob er diese ganz speziell meint, wenn er von einer „sachlichen Lösung im Interesse der Landwirtschaft“ spricht? Geht es hier wirklich um das Wohl und die Sicherheit der rheinland-pfälzischen Agrarbetriebe, wie man es eigentlich von den gewählten „Volksvertretern“ erwarten sollte, oder eher um lobbyistisch-geprägte Politik, um einen großen Chemie- und Gentechnikkonzern neue „Kunden“ und Gewinnwachstum zu verschaffen?
Die NPD meint hierzu: Wir stehen für den Erhalt der traditionellen Landwirtschaftsbetriebe, vor allem aber für kleinere und mittlere Höfe. Sie sind ein essentieller Bestandteil jeder kommunal-orientierten Volkswirtschaft. Denn nur diese Form der agrarwirtschaftlichen Struktur garantiert ein nachhaltig hohes Qualitätsniveau der Erzeugnisse (von der sich die Bürger selbst vor Ort ein Bild machen können), Erhalt von heimischen Arbeitsplätzen und einen hohen Beitrag zur Einsparung von Energien (kurze Absatzmärkte bedeuten geringere Transport- und Lagerkosten)! Wir richten uns gegen jede Art von „grüner“ Gentechnik, da diese weder ertragsreicher, noch gesundheitlich unbedenklich, noch umweltfreundlicher, noch kostengünstiger ist!
Die NPD fordert daher:
* Förderung der heimischen Landwirtschaftsbetriebe statt Subventionen für Großbetriebe über die EU. * bevorzugter Verkauf regionaler Produkte durch Einzelhandelsgesellschaften. * Verbot sämtlicher Arten und Variationen „grüner“ Gentechniken, Kennzeichnungspflicht auch für genverseuchtes Fleisch, Milch und Honig.
Kein Schüler, kein Student, aber auch kein Wissenschaftler oder Laie soll an endgültig bewiesene Tatsachen glauben, auch wenn es so in den Lehrbüchern dargestellt wird!