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Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen




Aktualisierung: 11.03.2010
 


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JN-Ostpreußenfahrt – Tag 6

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Nach einer geruhsamen Nacht auf dem deutschen Bauernhof nahe Allenstein klingelte der Wecker gegen 7:00 Uhr. Aufstehen! Zuerst ein wenig Frühsport – anschließend Waschen und Zähne putzen. Gegen 8:00 Uhr folgte noch die Morgenfeier zu der Ostpreußin Agnes Miegel. Agnes Miegel wurde am 09.03.1879 in Königsberg geboren. Miegel war eine bekennende Anhängerin des nationalen Sozialismus und ist noch heute eine sehr bekannte ostpreußische Heimatdichterin.

Als 1945 die russische Armee nahte, flüchtete die Schriftstellerin nach Dänemark. Dort hielt sie sich 1 1/2 Jahre in einem großen Lager versteckt, um dann ein hartes Flüchtlingsjahr in Apelern bei den Münchhausens zu verbringen. Nach der Strapaze zog sie 1948 nach Bad Nenndorf um sich in Ruhe der Literatur zu widmen.

Im Anschluß frühstückten wir noch wie Könige. Ein reich gedeckter Frühstückstisch mit frisch gekochten Eiern, aufgebackenen Brötchen und Obstsalat ließ die Herzen – vor allem der männlichen Fahrtenteilnehmer - höher schlagen. Mit vollen Magen ging es im schnellen Schritt mit dem kompletten Gepäck Richtung Bahnhof. Gerade so erreichten wir noch rechtzeitig den Zug und verließen gegen 10:00 Uhr Allenstein Richtung Rastenburg. Nach zirka dreistündiger Zugfahrt erreichten wir unser die Stadt. Nordöstlich von Rastenburg befand sich im 2. Weltkrieg das Führerhauptquartier Wolfsschanze – unser Tagesziel. Dieses erreichten wir mit den Bus gegen 15:00 Uhr.

Die NS-Führung errichtete im 2. Weltkrieg mehrere Führerhauptquartiere, die über ganz Europa verstreut waren. Zu ihnen zählte neben der „Wolfsschanze“ bei Rastenburg, der "Werwolf" bei Winniza in der Ukraine, das "Felsennest" bei Münstereifel, die "Wolfsschlucht" in Bruly de Peche in Belgien, die "Wolfsschlucht 2" bei Soissons in Frankreich und der "Adlerhorst" bei Ziegenberg im Taunus. Die längste Zeit verbrachte Hitler in der Wolfsschanze. Der Befehl zum Bau der Wolfsschanze stand im Zusammenhang mit den beginnenden Kriegshandlungen gegen die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Hitler brauchte eine Befehlsstelle in der Nähe der Grenze zur Sowjetunion, von wo aus er die deutschen Truppen an der Ostfront kommandieren und die Politik des Reiches lenken konnte.

Gebaut wurden die Anlagen zwischen 1940 und 1944 von Deutschen aus der Umgebung, berichtete unser Reiseleiter. „Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Bauarbeiter durften immer nur an einem Bauabschnitt arbeiten. Auf diese Weise konnten sie sich keinen Überblick über die Anzahl und die Lage der Bunker verschaffen." Schilderte dieser. Die Ausführungen des Reiseleiters waren nicht vollständig verständlich und wiederholten sich oftmals. Vermutlich waren insgesamt über 20.000 Ingenieure und Bauarbeiter am Bau der Anlage aus dem gesamten Reichsgebiet beteiligt. Sie arbeiteten aus Gründen der Geheimhaltung nicht länger als drei Monate auf der Baustelle. Dann wurden sie ausgetauscht.
Die Wolfsschanze lag in einem kleinen Wald, der die Bunker und die Wirtschaftsgebäude des Hauptquartiers tarnte. Zusätzlich wurden Tarnnetze gespannt. Die Halterungen für die Tarnnetze sind noch an den Bäumen zu sehen. Auf der bereits vorhandenen Eisenbahnlinie zwischen Angerburg und Rastenburg konnte das Baumaterial transportiert werden. Um den Bau des Führerhauptquartiers vor der Bevölkerung geheim zu halten, verlief er unter dem Decknamen Chemische Werke "Askania". Verantwortlich für den Bau war die Organisation Todt (OT).

Umgeben war die zehn Hektar große Anlage von einem Minenfeld und Stacheldrahtverhauen, die nur an drei Stellen passierbar waren. Es gab drei Sperrkreise. Im Sperrkreis I befanden sich die Bunker von Hitler, Keitel, Göring, Bormann, Jodl und Dr. Dietrich. Bunker gab es hier auch für das SS-Begleitkommando und das Heerespersonalamt. Im Sperrkreis II gab es Offizierskasinos, den Bunker von Fritz Todt, einen Luftschutzbunker und die Verbindungsstellen der Luftwaffe und der Marine. Der Sperrkreis III bildete den Verteidigungsring, in dem unter anderem Flakgeschütze und Panzerabwehrkanonen stationiert waren. Im äußeren Sperrkreis befanden sich auch die Unterkünfte des Führerbegleitbataillons.

Am 20. Juli 1944 zündete der Verräter Claus Schenk Graf von Stauffenberg hier während einer Lagebesprechung mit Hitler eine mit einem Zeitzünder versehene Bombe, die er in seiner Aktentasche versteckt hatte. Kurz vor der Explosion verließ von Stauffenberg die Baracke und fuhr zum Flugplatz, um nach Berlin zu fliegen und dort den Staatsstreich einzuleiten. Hitler überlebte das Attentat und die Verschwörung in Berlin scheiterte. Von Stauffenberg, sein Adjutant Werner von Häften, General Friedrich Olbricht, Major Albrecht und Ritter Mertz von Quernheim wurden festgenommen und noch am Abend des 20. Juli im Bendlerblock in Berlin hingerichtet.

Deutsche Pioniere haben kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, am 23. Januar 1945, die Bunker in der Wolfsschanze gesprengt. Wie aufgeplatzt liegen nun die riesigen Bunker im dichten Wald 8 km von Rastenburg. Breite Risse haben sich ihren Weg durch den Beton gegraben. Wände sind abgesackt. Warnschilder, die vor dem Betreten der Ruinen warnen, hängen an den verfallenen Betonwänden. Was jedoch den Reiseleiter nicht daran hinderte, uns laufend zu ermutigen, die halb zerfallenen Betonbunker zu betreten und selbst zu erforschen. Natürlich sehr zu unserer Freude.

Nach der etwa vierstündigen Besichtigung der Bunkeranlagen machten wir uns auf den Weg zurück Richtung Rastenburg. Nach etwa 2 km bogen wir rechts ab und fanden nach weiteren 2 km eine schönen Platz an einem See. Mit einer Art Tragegestell brachten 4 Mann viel Holz für das Lagerfeuer heran, während der Rest der Gruppe die Zelte aufbaute. Gegen frühen Abend stand das Abendessen an. Es gab, neben Brot und Gemüse, Fisch in Tomatensauce. In Polen ist es scheinbar unüblich, aus Dosenfisch die Innereien herauszunehmen. Dies erfreute unsereins wenig und somit verzichteten die meisten auf Ihren Dosenfisch. Wiederum sehr zur Freude der Person, die die Innereien gerne mit verzehrte, immer Hunger und somit ein reichliches Abendbrot hatte.

Im Anschluß an den „leckeren“ Fisch verbrachten wir noch einige Stunden am Lagerfeuer und ließen das ein oder andere alte Lied erschallen.


Fortsetzung folgt...

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Quelle: JN Stützpunkte Bad Dürkheim + Landau

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Kein Schüler, kein Student, aber auch kein Wissenschaftler oder Laie soll an endgültig bewiesene Tatsachen glauben, auch wenn es so in den Lehrbüchern dargestellt wird!


16.12.2009: JN-Ostpreußenfahrt – Tag 6 - Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen - Nach einer geruhsamen Nacht auf dem deutschen Bauernhof nahe Allenstein klingelte der Wecker gegen 7:00 Uhr. Aufstehen! Zuerst ein wenig Frühsport – anschließend Waschen und Zähne putzen. - abend aufgebackenen ausfuehrungen bauabschnitt befehlsstelle begleitkommando besichtigung bevoelkerung bunkeranlagen dreistuendiger eisenbahnlinie fahrtenteilnehmer flakgeschuetze fluechtlingsjahr fruehstueckstisch fruehstueckten fuehrerbegleitbataillons fuehrerhauptquartier fuehrerhauptquartiere fuehrerhauptquartiers geheimhaltung hauptquartiers heerespersonalamt heimatdichterin herauszunehmen koenigsberg kriegshandlungen lagebesprechung luftschutzbunker muenchhausens muenstereifel offizierskasinos ostpreussenfahrt ostpreussische panzerabwehrkanonen reichsgebiet schriftstellerin sicherheitsvorkehrungen staatsstreich stacheldrahtverhauen stuetzpunkte tragegestell transportiert verantwortlich verbindungsstellen verschwoerung verstaendlich verteidigungsring vierstuendigen wiederholten wirtschaftsgebaeude wolfsschlucht zusammenhang - © by Das Deutsche Volk