» Zur Hauptseite wechseln Internetseite der Antikapitalismus- Kampagne soll indiziert werden! Veröffentlicht am 3. Oktober 2007 | Nationaler Widerstand Jena Das Weltnetzangebot der Antikap-Kampagne soll, wenn es nach der „Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM)“ geht, demnächst auf dem Index stehen. Ein entsprechender Indizierungsantrag soll Anfang November in Bonn im Dienstgebäude des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien“ verhandelt werden.
Der Grund für den gestellten Indizierungsantrag sind laut KJM Schriften auf dem Weltnetzangebot von antikap.de, welche „ausländerfeindliche und rechtsgerichtete Tendenzen“ erkennen lassen. Des Weiteren wird durch die „Verherrlichung des von den Nationalsozialisten geprägten Begriff Volksgemeinschaft versucht, die nationalsozialistische Herrschaft zu rehabilitieren“. Somit soll laut KJM das Netzangebot von antikap.de gemäß § 18 Abs.1 JuSchG in die Liste der jugendgefährdeten Schriften aufgenommen werden, weil dieses Medium dazu geeignet ist, „die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden“. Galt das Weltnetz bislang noch als ein Medium, in dem man sich unabhängig und frei zugänglich gewünschte und vielfältige Informationen beschaffen konnte, kann dies getrost, spätestens seit der Indizierung und damit der Sperrung von weltnetzladen.com, als Teil der Vergangenheit angesehen werden. Ob antikap.de das gleiche Schicksal wie weltnetzladen.com ereilt, das wird sich spätestens im November zeigen. Meinungsfreiheit bedeutet in dieser brd eben „frei von Meinung“ zu sein.
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