» Zur Hauptseite wechseln Im Fall des angeblich von „Neonazis“ niedergestochenen Polizeidirektors Alois Mannichl kommt nun alles so, wie es kommen mußte - und das schneller als zu hoffen war. Das vor einer Woche wegen Beihilfe zum Mord verhaftete Ehepaar aus der Münchner Nationalistenszene kam heute frei. Das Paar war am vergangenen Dienstag in München festgenommen worden und saß in Regensburg und Passau in Untersuchungshaft. Ein Zeuge hatte ausgesagt, er habe das Auto der beiden am Tat-Samstag in Mannichls Wohnort Fürstenzell gesehen. Die Frau hätte mit einem Mann gesprochen, auf den Mannichls Täterbeschreibung zutreffe, wobei man sich natürlich eines fragt: welche Täterbeschreibung? Erst heute wurden richtige Phantombilder nachgeliefert, zuvor gab es nur die Abbildung zweier Tätowierungen, die so wohl nur der Mannichl selbst gesehen hat. Der dringende Tatverdacht sei nicht mehr aufrecht zu erhalten gewesen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe der Ermittlungsrichter die Aufhebung des Haftbefehls und die sofortige Freilassung von Manuel und Sabrina Heine angeordnet. Die Ermittlungen hätten ihre Alibis „nicht weiter entkräftet, sondern eher bestätigt“, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Dabei seien Handydaten überprüft und Suchhunde eingesetzt worden, hieß es aus Ermittlerkreisen. Manuel Heine äußerte in einer ersten Stellungnahme nach seiner Freilassung: „Wenn ich je auch nur den geringsten Funken an Zweifel in mir hatte, ob unser Kampf für ein nationales und soziales Deutschland gerecht und richtig ist, so wurde dieser in der letzten Woche für alle Ewigkeiten hinweggefegt! Auch möchte ich mich jetzt schon bei allen Kameraden bedanken, welche ohne den geringsten Zweifel an unsere Unschuld geglaubt haben und treu und aufopfernd hinter uns standen. Die Erkenntnis, daß das Münchner Ehepaar nichts mit der Tat zu tun haben konnte, hätte man freilich auch schon vor einer Woche gewinnen können, doch da brauchte man noch wenigstens einige verdächtige „Neonazis“, um zum Halali gegen die Deutschen, die es noch sein wollen, zu blasen. Gerade zu abenteuerlich war es zu einem Zeitpunkt, als es weder einen Täter noch Kenntnis über die näheren Tatumstände gab, die Münchner Nationalisten der Beihilfe zum Mord zu beschuldigen, obwohl ihre Alibis von Anfang an hieb- und stichfest waren. Wie man an der Mannichl-Posse beispielhaft sieht, ist der undifferenzierte „Kampf gegen Rechts” längst aus dem Ruder gelaufen und gleicht mehr denn je einer mittelalterlichen Hexenjagd! Und natürlich wird dabei bewußt nicht mehr unterschieden zwischen Konservativen, Patrioten, bürgerlich Rechten, gemäßigten Nationalisten, Faschisten oder Nationalsozialisten, denn es geht um einen Rundumschlag gegen alles, was eine demokratisch legitimierte Alternative zum Schweinesystem darstellen könnte. Der von den Pseudo-Gutmenschen angeblich so heldenhaft geführte „Kampf gegen Rechts” ist eine beispiellose widerliche Farce. Und Dabei sind den Verantwortlichen in den Ämtern die wirklich gefährlichen Extremisten, die es durchaus gibt, auch bekannt. Nur handelt es sich bei diesen Personen eben nicht um Nationalisten, sondern um Muselmanen und Linksextremisten. An die traut man sich jedoch nicht heran, da sie einfach zu zahlreich und letztere Teil des antideutschen Systems sind. Viel lieber drischt man auf jene ein, die Volk und Nation retten wollen, denn das sind nur wenige - und schließlich ist die endgültige Abwicklung des Nationalstaats ja auch das Programm der etablierten Übeltäter. Nun steht das System mit nichts in den Händen da – wie peinlich, wo doch eine 50-köpfige Sonderkommission seit einer Woche ergebnislos die bayerische Nationalistenszene geradezu umgepflügt hat. Doch hier können sie gewiß noch lange suchen, ohne fündig zu werden. Wenn der Bauchstich bei Polizeidirektor Alois Mannichl tatsächlich fremdverschuldet ist, dann war mit größter Wahrscheinlichkeit kein Nationalist der Täter. Mehr als eine Woche nach dem vermeintlichen Mordanschlag auf Passaus Polizeichef fehlt nun jede konkrete Spur. Mittlerweile suchen die Ermittler nach insgesamt fünf Personen, darunter den Mann mit grüner Schlangen-Tätowierung und eine weitere Person mit kreuzförmiger Tätowierung. Sie könnten sich im rechten Spektrum, Punker- oder Rockermilieu oder in der Gothic-Szene aufhalten, meint man bei der Polizei. Ob sie mit dem Überfall auf Mannichl zu tun hätten, sei offen. Man hat also rein gar nichts, und das bei geschilderten unverwechselbaren Merkmalen des angeblichen Täters, die man wohl als einmalig bezeichnen kann. Da stellt sich natürlich ganz verschärft die Frage, ob es überhaupt einen Täter gibt. Die Parallelen zum Spektakel um die wahnsinnige Hakenkreuz-Ritzerin von Mittweida, Rebecca Katzschmann, die sich selbst verstümmelte und dann „Haltet die Nazis“ schrie, werden immer offenkundiger. Dem System, das jeden „rechten“ Furz zum Anlaß für neue Verbots- und Repressionsforderungen nimmt, ist das gleichgültig. Entscheidend ist, daß gegen bewußte Deutsche gehetzt werden kann. Derweil werden die Daumenschrauben weiter angezogen. So entblödete sich der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, nicht, der „Rheinischen Post“ für die Ausgabe vom 24.12.2008 zu Protokoll zu geben: „Ich bin optimistisch, daß die Straftat [Mannichl] aufgeklärt wird. Das ist nur eine Frage der Zeit. Wenn der Hintergrund ermittelt sei, „wird der Schrecken groß sein, was in der rechten Szene für eine Brutalität herrscht und was sich dort insgesamt angestaut hat“, sagte Freiberg. Zugleich forderte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) spezialisierte Kriminalbeamte für die Jagd auf Extremisten im Internet. Bund und Länder müßten dafür 500 Experten zur Verfügung stellen, teilte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt in Berlin mit. Häufig seien die Staatsschutzabteilungen in den Polizeibehörden „personell ausgeblutet” und könnten nicht auch noch im Internet ermitteln, sagte Wendt. „Das Internet ist der größte Tatort der Welt, das gilt auch für politisch motivierte Kriminalität.” Wichtig seien insbesondere Recherchen unabhängig von konkreten Straftaten, dies gebe es bislang aber kaum, kritisierte der Gewerkschaftschef. Hier wird ganz unverblümt die Einführung einer Meinungspolizei gefordert, nicht mehr und nicht weniger. Und die recherchiert dann „unabhängig von konkreten Straftaten“. Bis zum Gedankenverbrechen oder Vorbeugehaft wegen politisch inkorrekter Gesinnung ist es dann wirklich nur noch ein ganz kleiner Schritt. Je mehr sich die Mannichl-Posse als Tat ohne Täter darstellt, umso hysterischer reagiert die selbsternannte Inquisition „gegen Rechts”. Das könnte aber auch ein gutes Zeichen dafür sein, daß das Ende des Schweinesystems nicht mehr allzu weit ist. Quelle: http://www.radio-freiheit.info/archives/1279
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