» Zur Hauptseite wechseln Das Jahr schreitet zügig voran und schon wieder verging ein Jahrestag, an dem interessierte Kreise dem deutschen Michel mal wieder die Leviten über dessen angeblich so verdorbene Geschichte lesen. Guernica hieß am 26. April das Zauberwort, um erneut an die „historische Verantwortung“ der Deutschen gegen „Faschismus“ und allerhand anderer „-ismen“ zu erinnern. Guernica, das ist eine spanische Kleinstadt, in der, so erzählt man, die deutsche „Legion Condor“ im spanischen Bürgerkrieg als Testlauf für „Hitlers Vernichtungskrieg“ Tausende unschuldiger Zivilisten tötete, um Spanien für die „faschistische Diktatur“ Francos sturmreif zu bomben. Kommunistische Bilderbuchpropaganda, die offenbar das linke Trauma von der gescheiterten Rebellion heilen soll. Wir erinnern uns: Nach massiven innenpolitischen Spannungen und zahlreichen Gewalttaten unter einer linksdominierten republikanischen Regierung, wie Mord und Vergewaltigung von Geistlichen und Nonnen oder die Erschießung des Falange-Führers Primo de Rivera und vielen seiner Gefolgsleute entschied sich General Franco zum Putsch, um im Land Recht und Ordnung wiederherzustellen. Es kam zum Bürgerkrieg zwischen zahlreichen Strömungen der Linken, unterstützt durch die Sowjetunion und kommunistische „internationalen Brigadisten“ aus aller Welt und der spanischen Rechten, unterstützt durch die Armee, deutschen, italienischen und weiteren Freiwilligenverbänden (u.a. aus Irland und Rumänien). Beide Seiten waren bei der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich, wobei sich der deutsche Beitrag überwiegend auf unterstützende Maßnahmen beschränkte. So auch am 26. April 1937, als ein Luftangriff im Rahmen einer militärischen Operation auf „Brücken und Straßengabel hart ostwärts Guernicas“ befohlen wurde. 23 deutsche Flugzeuge vom Typ JU 52, eigentlich Transporter und keine Bomber (!), stiegen auf. Schlechte Sicht und ungünstiger Wind behinderten den Angriff, ein Teil der Bomben fiel so aus Versehen in die Stadt, deren Einwohner freilich längst Schutz gesucht hatten. Ein Drittel der Stadt erhielt Treffer, 226 Menschen starben. Nach einer Untersuchung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der BRD ist zudem „umstritten“, ob nicht „republikanische“ (d.h. rote) Truppen die Wirkung durch gezielte Sabotageakte verstärkte, um Kriegsverbrechen zu konstruieren. Tatsächlich enthielt die Stadt Waffen- und Sprengstofflager der roten Truppen. Die kommunistische Propaganda machte aus dem zwar tragischen, aber unvorsätzlichem Geschehen den „ersten Luftangriff auf eine wehrlose Stadt in der Geschichte der Menschheit“: "Tonnenweise warfen sie Spreng- und Brandbomben ab, zerstörten drei Viertel der Häuser, töteten Hunderte von Menschen, donnerten dann im Tiefflug über Ruinenfelder, um Überlebende des dreistündigen Infernos mit Maschinengewehrsalven niederzumähen.“ Unbewiesene Wahnvorstellungen – aber mit politischem Kalkül: Wer viel schreit, der viel erhält, spricht er nur DIE 12 Jahre an – Deutsche, wollt ihr ewig zahlen?
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