Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen | Vom Opfergeist der SADas alte Jahr ist zu Ende und ein neues ist angebrochen. Es wird spannend werden, vor allem politisch, denn zahlreiche Wahlen, einige davon für das nationale Lager richtungsweisend, finden 2009 statt. Keine Zeit also für Ermüdung und Resignation, auch wenn beides menschlich durchaus verständlich ist - in der heutigen Zeit mit einem gewissen Maß an Intelligenz geboren zu sein ist eher Last als Segen. Dabei hat angesichts der dünnen nationalen Strukturen und einer verhältnismäßig geringen Zahl von Aktivisten auf der einen und einer erst allmählich aufziehenden Krise in allen Lebensbereichen auf der anderen Seite der Kampf um Deutschland erst begonnen. Politischer Erfolg fällt nicht vom Himmel, sondern ist das Ergebnis von Zähigkeit und Ausdauer und vor allem eins - Aktivismus! Niemand wußte dies besser als die NSDAP in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Dass sie es auch beherzigte wurde schließlich am 30. Januar 1933 zum Schlüssel ihres Erfolges. Anders ausgedrückt, ohne den bedingungslosen Glauben und hieraus gespeisten Opfergeist hunderttausender einfacher Aktivistenhätte es eine Machtübernahme nie gegeben - und kann es auch zukünftig nicht geben.
Der Brief des SA-Mannes Willi Vellers an die Parteileitung vom 16.08.1930 mag hierfür als Beispiel dienen: "Ich habe in meiner Arbeit für die NSDAP mehr als dreißigmal vor Gericht gestanden und bin achtmal wegen Körperverletzung, Widerstandsleistung und ähnlicher für einen Nazi selbstverständlicher Delikte vorbestraft. An der Abzahlung der Geldstrafen trage ich heute noch und habe zudem noch weitere Verfahren laufen. Ich bin ferner mindestens zwanzigmal mehr oder weniger schwer verletzt worden. Ich trage Messerstichnarben am Hinterkopf, an der linken Schulter, an der Unterlippe und am rechten Oberarm. Ich habe ferner noch nie einen Pfennig Parteigeld beansprucht oder bekommen, habe aber auf Kosten meines mir von meinem Vater hinterlassenen Geschäfts meine Zeit unserer Bewegung geopfert." Einer von den vielen, die uns heute fehlen... |