Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen-Kreuznach

Der Erzengel Michael als Patron der Deutschen

Mitleidslos richte ich mein Schwert gegen die Feinde des Reiches:
Der Erzengel Michael als Patron der Deutschen.

 

Der Erzengel Michael, Schutzpatron der DeutschenVon Cornelius Zelea Codreanu (1899-1938), dessen Leben biographische und ideelle Verbindungen zu Deutschland aufweist, ist an anderer Stelle auf dieser Seite zu lesen. Codreanu, der den Erzengel Michael als Symbol für seinen Kampf für ein neues Rumänien und seine legionäre Bewegung wählte, erklärte im Tagesbefehl 1: „Heute, Freitag, den 24. Juni 1927, um 10 Uhr abends wird die Legion des Erzengels Michael gegründet. Es komme in unsere Reihen, wer ohne Einschränkung glaubt. Wer zweifelt, halte sich ferne.“







Codreanu war während einer seiner ersten Einkerkerungen im Jahr 1923, am Tag des Erzengels in der orthodoxen Kirche (8. November), auf dessen Bild in einer Gefängniskirche aufmerksam geworden. Die ersten Legionäre hielten fortan Nachtwache am Bild des Erzengels und ließen von einem Maler Kopien anfertigen, so dass ihnen das Bild auch nach der Kerkerhaft zur Verehrung zur Verfügung stand.

 

Der Erzengel ist jedoch auch, und dies seit Jahrhunderten, der Schutzherr der Deutschen und ihres Reiches. Bereits 813 wurde das Michaelsfest von dem Frankenherrscher Ludwig dem Frommen (Kaiser und König, Sohn Karls des Großen, 778-840; gestorben in der Kaiserpfalz in Ingelheim) auf dem Konzil von Mainz auf den 29. September gelegt und ihm die Woche vor Herbstbeginn geweiht, die vorher dem germanischen Sturmgott Wotan  zuerkannt wurde. Otto der Große (912-973) rief bei der Schlacht auf dem Lechfeld 955 den Erzengel um Hilfe für seine Krieger an und vernichtete darauf die Reiterscharen der Ungarn, die das Reich Jahrzehnte plündernd heimgesucht und seine Einheit bedroht hatten. Nachdem ihre Horden an dem deutschen Heerbann zerbrochen waren, wurden die Ungarn sesshaft und später unter der Führung ihres Königs Stefan dem Heiligen (969-1038) zu einem wahrhaft europäischen Volk. Otto wurde 962 zum Kaiser gekrönt, sein verteidigtes Reich verband Mittelalter und Neuzeit und erschien auch nachfolgenden Generationen aufgrund seiner Dauer als ewig und von göttlicher Natur.

 

Der Erzengel, der wahlweise mit (Flammen-)Schwert und Seelenwaage, aber auch einen Drachen tötend mit einer Lanze dargestellt wird, ist vor allem aus der Offenbarung des Johannes bekannt. Der Ruf seiner Posaune weckt die Toten aus den Gräbern, er befreit die „Frau mit dem Kinde“ und tritt gerüstet und mit ausgebreiteten Flügeln dem Satan (=Mächte des Chaos) entgegen und tötet diesen in einem Endkampf (Offenbarung: 12, 4-7). Er geleitet zudem die Seelen und erfüllt damit eine Aufgabe, die in der griechischen Antike dem Gott Hermeszugesprochen wurde. Es liegt auf der Hand, dass Sage und Gestalt des Kriegerengels auch andere vorchristliche Kulturmuster zur Grundlage haben. So ruft der germanische Gott Heimdall die Toten zur Endzeitschlacht und Weltenbrand, dem Ragnarök. Sein Hornstoß mit dem Gjallahorn, einem Werkzeug der Götter, ist in allen neun Welten zu hören (Volüspa: 38).

 

Aufgrund dieser Stellung wurde der Erzengel auch zum Schutzherrn der europäischen Ritter und später der Soldaten, denn er steht für die kriegerische und heldische Seite des Abendlandes: „Wer kein Schwert hat, der verkaufe seine Kleider, um sich eins zu kaufen.“ – so heißt es in der Schrift.

 

Leider ist der Erzengel in dieser kulturfernen Zeit aus dem Bewusstsein der Deutschen gerückt. Er lebt nur noch in der schwachen Bezeichnung „deutscher Michel“ fort, obwohl nach wie vor Michael zu den beliebtesten Namen in Deutschland zählt. Es mangelt jedoch nicht an künstlerischen Darstellungen, die uns an eine Rückbesinnung mahnen. So stellte einer der größten Deutschen, Albrecht Dürer (1471-1528), 1498 in der heimlich offenbarung iohnisden Erzengel im Holzschnitt dar, wie er mit dem Schwert auf Könige und Geistliche (= die Mächtigen) einschlägt, die gefehlt und ihrer Aufgabe aus Eigensucht nicht gerecht geworden sind.

 

Ein anderer Holzschnitt zeigt den Kriegerengel auch als Kämpfer gegen den Drachen, grimmig und mitleidlos stößt er diesem seine Lanze in den Rachen. Ebenso wie Dürer stellten die großen Deutschen Urs Graf (1516) und Martin Schongauer (1417) den Erzengel dar. Dieser ist jedoch auch in die Literatur eingegangen: Der Patriot Heinrich von Kleist (1777-1811) hat in seinem großen Alterswerk Michael Kohlhaas(1810) das Schicksal eines Pferdehändlers geschildert, der gegen Niedertracht und Herrschsucht der Mächtigen zu bestehen hat. Die Welt, das Reich ist in Unordnung geraten: Anstatt ihren Aufgaben nachzukommen, bereichern sich die Mächtigen auf Kosten der arbeitenden Menschen und drangsalieren sie. Dem Michael Kohlhaas werden seine teuersten Pferde beschlagnahmt und diese als geschundene Viecher zurückgegeben. Er findet kein Gehör bei den Mächtigen und muss immer wieder Spott und Demütigungen ertragen. Darauf beginnt er, beseelt von Gerechtigkeitssinn und Engelsgeist, einen Feldzug für seine verlorene Ehre. Er will sich fortan selbst Recht verschaffen. Er verkauft Haus und Hof, bewaffnet eine Schar von Getreuen. Endlich gelingt es ihm, seinen Widersacher zu stellen, dessen Burg zu überfallen und diese an allen Ecken anzuzünden. Jeder Handlanger seines Feindes, der sich ihm jetzt noch in den Weg stellt, wird niedergemacht: „Der Engel des Gerichts fährt also vom Himmel herab“, lässt Kleist seinen Michael ausrufen.

Markus Sandt


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„Tag der Ehre“ 2012
Samstag 11.02.2012 „Tag der Ehre“ 2012 Samstag 11.02.2012 Der „Tag der Ehre” in Budapest, der jährlich von ungarischen, deutschen und anderen europäischen Nationalisten im Februar begangen wird, bildet eine historische Grundlage des europäischen Nationalstaatengedankens von freien Nationen. Im „Kessel von Budapest” wurde im zweiten Weltkrieg das Abendland vor den anrückenden roten Horden aus den Steppen Asiens mit einem emensen Blutzoll und in aussichtsloser Unterzahl heldenhaft verteidigt. Über 100 Tage, bis zum Februar 1945, hielten ungarische Truppen, paramilitärische Einheiten der Pfeilkreuzler-Bewegung, deutsche Wehrmacht und Waffen-SS in einem beispiellosen Abwehrkampf gegen den Bolschewismus lange stand. In den Reihen der Waffen-SS kämpften damals auch mehrere europäische Freiwillige. Eine Gemeinschaft freier Europäer war geboren, die auf der Grundlage gemeinsamer Werte, das kulturelle Europa der Vaterländer tapfer verteidigten. Jeder Tag, der die vergewaltigende und entmenschte Soldateska Stalins und Ilja Ehrenburgs vom Westen fernhielt, bedeutete für die fliehende Bevölkerung weitere 24 Stunden, dem Joch des Bolschewismus zu entkommen. Diesen aus gemeinsamem Blut gewachsenen Geist freier Europäer wollen wir jährlich am „Tag der Ehre” erneuern. Auch dieses Jahr veranstalten deshalb freie Kräfte aus Franken und Bayern eine gemeinsame Busfahrt nach Budapest. Der „Tag der Ehre” wird mit einer Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2012 in der ungarischen Hauptstadt stattfinden. Danach ist traditionell ein Gedenk-Konzert geplant.


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