Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen-Kreuznach

Die Geburt des germanischen Europa um 500 n.d.Zr.

Die Geburt des germanischen Europa um 500 n.d.Zr.

Als im fünften Jahrhundert n. d. Zr. die germanischen Völkerschaften mit wuchtigen Schlägen das Römische Reich in Europa - in Italien, Gallien und Spanien - zur Auflösung brachten, legten sie zugleich die Grundlagen für das heutige Europa. Eine neue Zeit brach mit ihnen an. Das Imperium Romanum befand sieh bereits in einem Zustand des inneren Verfalls, als an jenem denkwürdigen Januartag des Jahres 406 germanische Heere endgültig die Grenzen des Imperiums am Rhein und in Frankreich zerschlugen, und nicht nur in steter Siedlungstätigkeit den germanischen Volksboden ausweiteten, sondern auch in kühnen Eroberungszügen ihre Staaten begründeten. Einige Jahrzehnte später berichtet ein Römer:

“Die Beamten nicht nur der Städte, sondern auch der Landgemeinden und Dörfer sind lauter Tyrannen. Den Armen wird das Letzte weggenommen, die Witwen seufzen, die Waisen werden mit Füßen getreten. Furchtbar lasten auf allen der Steuerdruck und die Erpressungen. Darum fliehen viele von ihnen, auch solche von vornehmer Herkunft und freie Leute, zu den Germanen, um nicht den Verfolgungen der öffentlichen Gewalt zum Opfer zu fallen und durch sie hingemordet zu werden. So suchen diese bei den Barbaren römische Menschlichkeit, weil sie bei den Römern die barbarische Unmenschlichkeit nicht ertragen können. Sie wollen lieber unter dem Scheine der Knechtschaft frei sein, als unter dem Scheine der Freiheit ein Sklavenleben führen. - Und selbst die Römer, die unter der Herrschaft der Goten, Wandalen und Franken leben, haben nur den einen Wunsch, nicht mehr unter das römische Recht zurückkehren zu müssen. Einmündig fleht dort das römische Volk zum Himmel, sein Leben bei den Germanen weiter fristen zu dürfen.”

Dort, wo die Germanen ihre Herrschaft errichteten, trat so Recht und Ordnung an die Stelle der Gewaltherrschaft der römischen Großgrundbesitzer und Finanzgrößen.

Diese germanischen Staatsgründungen auf dem Boden des Imperiums hatten ein wechselvolles Schicksal. Vorwiegend waren es ostgermanische Völkerschaften, die hier im Süden ihre Taten vollbrachten. Sie waren erst um die Zeitwende aus Schweden und Dänemark herübergekommen und hatten sich zwischen Oder und Weichsel niedergelassen - die Goten, Wandalen und Burgunder sowie die Rugier, Heruler oder Gepiden. Sie nahmen hier die Wohnsitze der Bastarnen und Skiren ein, die tausend Jahre früher an der pommerschen Küste gelandet waren. Von diesem ostdeutschen Raum gingen, seit dem zweiten Jahrhundert die Eroberungszüge der Ostgermanen aus. Während Teile der Wandalen, Ungarn besetzten, gründeten die Goten in Südrußland und Rumänien ein mächtiges Reich. Zugleich unternahmen sie seit dem dritten Jahrhundert ständig Kriegszüge gegen das römische Imperium. Nur mühsam konnten sich die einst so stolzen Römer der anstürmenden Scharen erwehren, und dann auch nur dank der germanischen Hilfstruppen im römischen Heer. Als dann aber um 370 die Hunnen aus Asien hereinbrachen und das gotische Reich in Rußland unterwarfen, brachen die Westgoten aus ihren Wohnsitzen auf. Sie unterwarfen den Balkan, rückten 410 unter ihrem König Aldarich in Italien ein, eroberten Rom und begründeten nach dem Tode ihres ruhmreichen Königs in Südfrankreich ihre Herrschaft, von wo aus sie um 460 auch Spanien eroberten.

In ähnlicher Weise hatten die Wandalen und Stieben, der Donau entlang 406 den Rhein erreicht, hatten Gallien durchzogen und Spanien erobert. Während die Stieben im Nordwesten der Halbinsel wohnen blieben, setzten die Wandalen wenig später nach Nordafrika über und unterwarfen diese reiche Provinz. Aber ihre kriegerische Kraft erschlaffte bald unter dem Klima des Mittelmeeres. Und ihre zahlenmäßige Stärke reichte nicht aus, eine dauerhafte Herrschaft über die andersvölkischen Bewohner des Landes zu errichten - bestand doch das ganze wandalische Volk nur aus 85 000 Menschen. So blieb keine Spur von ihm zurück, als es hundert Jahre später von den Heeren des Kaisers von Byzanz vernichtet wurde.

Scheinbar ähnlich war das Schicksal, das die Ostgoten in Italien erfuhren. Unter ihrem großen König Theoderich waren sie um 470 aus Ungarn - wo sie seit dem Zusammenbruch ihres südrussischen Reiches wohnten - aufgebrochen und hatten in kurzer Zeit die italienische Halbinsel durch ihr Schwert gewonnen. An Macht, Ruhm und Einfluß überstrahlte Theoderich alle germanischen Könige seiner Zeit. Und doch war auch sein Volk nicht groß und stark genug, um. die Herrschaft erhalten zu können. In zwanzigjährigen Kämpfen mußten sie schließlich 553 der Übermacht des oströmischen Reiches erliegen. Die Reste des Volkes, die in Oberitalien wohnen blieben, gingen 15 Jahre später in dem Volke der Langobarden auf, das ihr Erbe übernahm und in Nord- und Mittelitalien eine feste, Jahrhunderte überdauernde Herrschaft errichtete.

So war im Süden Europas eine Zone entstanden, in der germanische Völkerschaften über romanische Bevölkerung herrschten - in Spanien die Westgoten und Sueben, in Südfrankreich die Westgoten und Burgunder, dann auch die Franken, in Italien Ostgoten und später Langobarden.

In all diesen Ländern hatten sich die mit Frauen, Kindern, Knechten und Mägden wandernden Germanen als Kriegeradel niedergelassen, der in dem von ihm eroberten Gebiet die Herrschaft über die Einheimischen ausübte. Diese mußten einen Teil ihrer Landgüter und Sklaven den neuen Herren Überlassen, damit jede germanische Familie ihren Hof erhalten konnte. So waren die germanischen Männer zugleich Bauern und Krieger. In friedlichen Zeiten lebten die meisten als Bauern über das ganze Land verteilt, während viele der jüngeren den König an seinem Hof als seine Gefolgschaft umgaben oder in geschlossenen Verbänden als Besatzungen in den- Grenzburgen und den Städten lagen, um mit Schwert und Schild den Frieden zu sichern. Im Falle der Gefahr aber, traten alle wieder zum alten Heeresverband zusammen und ergriffen freudigen Sinnes das Schwert.

Das Wesen der germanischen Eroberer kommt in der Schilderung zum Ausdruck, die ein Zeitgenosse von den Westgoten gibt, die in Spanien herrschten: “Die Goten sind von starkem Körper, lebhaften Geistes und voll Selbstvertrauen, schlank und groß von Wuchs, würdevoll in Haltung und Gebärden, rasch zur Tat und gegen Wunden unempfindlich, Ja, sie rühmen sich ihrer Wunden und verachten den Tod!”

Auf die Dauer konnten sich diese zahlenmäßig nur schwachen Volksstämme aber von den beherrschten Völkern nicht abgeschlossen halten. Im Laufe der Jahrhunderte mußten sie sich zwangsläufig enger mit ihnen verbinden. Zunächst wurden die führenden Köpfe der Ansässigen mit zur Herrschaft herangezogen, und bald lernten die germanischen Herren auch die Sprache ihrer Untertanen und trugen südländische Tracht. Mehr und mehr gaben sie ihren germanischen Volkscharakter auf und gingen so allmählich in den alteinheimischen Völkern auf. Man mag bedauern, daß hier so viel germanisches Blut verloren ging. Aber es schuf zu seinem Teil die Voraussetzung für die Entstehung eines einheitlichen Europas. Dennoch Jahrhunderte hindurch, ja bis in die Neuzeit hinein, lebte das germanische Blutserbe in den führenden Schichten dieser romanischen Völker des Südens weiter - ja es beherrschte sie noch lange bis in das Mittelalter hinein. War doch die führende Gestalt des Mittelalters, der Ritter, in seiner Haltung ganz von germanischem Geist beseelt. Und so war es auch germanisches Blutserbe, das in den großen, Taten dieser Völker in den folgenden Jahrhunderten zur Wirkung kam. Germanisches Erbe lebte in den spanischen Adligen, die seit dem zwölften Jahrhundert die Araber wieder aus Spanien vertrieben und als Eroberer nach Amerika zogen. Germanisches Erbe lebte in den provenzalischen Rittern, die im östlichen Mittelmeer Europa vor dem Ansturm des Islam zu schützen halfen, und ebenso lebte es in einem Leonardo da Vinei und anderen Großen der Renaissance um 1500 die großen Kulturleistungen schufen.

Die Angliederung des europäischen Südens an die Gemeinschaft der germanischen Völker, diese Schaffung eines germanisch durchdrungenen Vorfeldes im Süden des eigentlichen germanischen Lebensraumes, wurde von größter Bedeutung für das gesamte Werden Europas. Nur durch die germanisch bestimmte Führerschicht konnten diese südlichen Völker teilnehmen an der germanisch-ritterlichen Kultur des Mittelalters - in der erstmalig Europa in Erscheinung trat, Wie wir es heute kennen.

Dieses “unser” Europa wurde aber eigentlich erst durch jenen Teil des germanischen Volkes geschaffen, der die Mitte Europas, den deutschen Herzraum - einschließlich der Niederlande, Belgien und Nordfrankreich - zu germanischem Volksboden machte. Und vor allem wurde es geschaffen durch die Taten der Franken, die im achten Jahrhundert mit Berechtigung

und in der klaren Erkenntnis ihrer geschichtlichen Bedeutung sagen konnten, Europa sei das Land, des Fränkischen Reiches. Wenig vor der Zeitwende waren germanische Völkerschaften, aus ihrem alten Siedlungsraum in Norddeutschland nach Süden und Westen vorgedrungen und hatten ganz Deutschland von der Donau bis zur Maas besiedelt. Der deutsche Raum war ein “Germanien” geworden. Jahrhunderte lang hatte dann, das römische Imperium diese Volksstämme, vor allem die Franken am Niederrhein, die Alemannen am Oberrhein und der Donau, die Bayern in Böhmen, aufgehalten, wenn es auch nicht hindern konnte, daß sich immer mehr germanische Siedler westlich des Rheins niederließen. Nach dem Zusammenbruch des Imperiums nach 400 drangen aber auch diese Völkerschaften vor, doch unterwarfen sie stets nur das Land ihrer Herrschaft, das sie zugleich besiedeln konnten. So wurde Deutschland bis zum Alpenkamm einschließlich der Schweiz und des, Elsaß germanisch, während die Franken den Rhein von der Mogel bis zu seiner Mündung überschritten und im Laufe eines Jahrhunderts das ganze Land bis in die Gegend der Seine (etwas nördlich von Paris) mit dichten germanischen Siedlungen überzogen. Zugleich hatten Friesen und Sachsen die Niederlande nördlich der Rheinmündung besetzt. Weiter im Norden begannen Angeln und Sachsen von der Elbmündung aus England zu besiedeln.

So war der germanische Lebensraum in der Mitte Europas zu einem mächtigen Block geworden, der sich westlich und östlich des Rheins bis zum Kanal und bis zur Oder erstreckte. Hier lebte nun der weitaus größte Teil der Germanen, der in den folgenden Jahrhunderten zu dem Volk der Deutschen zusammenwachsen sollte. Und hier entwickelt sich in jeder Hinsicht der Mittelpunkt des germanischen Europas.

Aus den vorerst noch selbständig für sich lebenden verschiedenen germanischen Stämmen, den Bayern und Alemannen, den Sachsen und Thüringern, eine politische einheitliche Macht geschaffen zu haben, ist die größte Leistung der Franken, die Jahrhunderte lang das einzige wirklich herrschende Volk Europas waren. Ihre Machtstellung hat um 500 ihr König Chlodwech begründet. Er hat die verschiedenen fränkischen Gaue erst zu einem fegten fränkischen Staat zusammengeschweißt. Durch diese Einigung waren die Franken so stark geworden, daß es Chlodwech und seinen Söhnen gelingen konnte, die anderen Stämme, die Alemannen, Thüringer und Bayern, dem fränkischen Staate einzufügen und so einen großen germanischen, Block in der Mitte Europas zu schaffen. Er sollte später durch Karl den Großen vollendet werden, der auch noch die Sachsen und die Bayern für das Reich gewann. Auch in einer anderen Hinsicht führte Karl das Werk Chlodwechs zu Ende, der bereits die Angliederung Südfrankreichs nach der Besiegung der Westgoten und Burgunder begonnen hatte-. Dadurch, das er auch noch das langobardische Italien unterwarf, waren - mit Ausnahme der Spanier - auch die germanisch geführten romanischen Völker mit dem mächtigen germanischlen Reich der Mitte politisch eng verbunden.

Wie König Chlodwech mit harter und rücksichtsloser Hand nach außen seine Macht ausgedehnt hatte, so schuf er auch in der inneren Ordnung des Frankenreiches neue Grundlagen für die folgenden Zeiten. Er brach jeden Widerstand, der ihn zu hindern versuchte, seine königliche Macht zu festigen und auszudehnen. Bald setzte er auch die Führer der Gaue und Stämme und die Richter ein sie wurden von ihm abhängig und hatten seine Anordnung zur Ausführung zu bringen, nicht mehr die Entschlüsse der Versammlungen des Volkes. So gewann der König die Macht, nach seinem Willen das Volk zu führen, und den Staat zu lenken.

Auf Grund der von ihm geschaffenen Ordnungen konnte allmählich unter seinen Nachfolgern eine Führerschicht im Fränkischen Reich entstehen, die durch das germanische Gebot der Gefolgschaftstreue mit dem König verbunden war und für die die Werte der Ehre und Treue die heldischen Maßstäbe ihres Handelns waren. Die Sorge für die ihrer Führung und ihrem Schutz Anvertrauten, und die gerechte Rechtsprechung war ihnen höchstes Gesetz. Im Namen des Königs hüteten sie Ordnung und Recht.

Im Fränkischen Reich waren die Voraussetzungen geschaffen für eine innere Ordnung des Volkes, wie sie dann in der deutschen Kaiserzeit in Erscheinung trat, in der die Werte der germanischen Seele das Leben des ganzen Volkes und jedes einzelnen bestimmten.

Weil hier im Fränkischen Reich diese germanischen Grundzüge des Volkslebens zur Geltung gelangen konnten und weil dieses Reich den größten Teil des germanischen Volkes in sich vereinte und zur politischen Wirksamkeit in Europa brachte - schuf es die Grundlage für das germanische Europa.

In ihm war das germanische Kernvolk zwischen Kanal und Oder zusammengeschlossen. Mit ihm waren die germanischen Führerschichten in den romanischen Völkern Italiens, Frankreichs und auch Spaniens verbunden. Hier konnte sich die germanische Kultur der mittelalterlichen Kaiserzeit entfalten, die auch die germanischen Völker im Norden und in England übernahmen. So wurde die germanische Blutseinheit der europäischen Völker, die in den Jahrhunderten um 500 von den germanischen Völkerschaften geschaffen worden war, zur Grundlage für die Entwicklung des heutigen Europa und seiner Kultur.

Quelle: http://mittelsachsen.org/?p=188


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„Tag der Ehre“ 2012
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